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BHKW beim Landeswohlfahrtsverband Hessen
Der Landeswohlfahrtsverband Hessen ist gestützt von den Landkreisen und kreisfreien Städten, dem eine Reihe von sozialen Aufgaben übertragen wurde. Er fördert und versorgt behinderte, kranke und sozial benachteiligte Menschen. Der Landeswohlfahrtsverband Hessen hat inzwischen die meisten seiner Einrichtungen mit Blockheizkraftwerken zur Strom- und Wärmeversorgung ausgerüstet.
Die Gesamtliegenschaft des Jugendheimes mit den erforderlichen Gebäuden für Wohnen, Werkstatt, Verwaltung, Freizeit und Logistik umfasst 7.500 m² bebaute Fläche mit 43.643 m³ umbauten Raum.
Die neue psychiatrische Fachabteilung erhält 80 Betten und eine Tagesklinik mit 20 Plätzen. Außerdem entstehen eine Ambulanz sowie ergotherapeutische Angebote. Der Neubau, der auf dem Gelände „Hinter der Stadthalle" in Friedberg errichtet wird, erhält eine Grundfläche von 2.300 qm. Im November 2000 wurde der Grundstein gelegt. In den neuen Räumlichkeiten sind über 100 Mitarbeiter/innen tätig.
Presseerklärung
zum
„BHKW“ in der „Max-Kirmsse-Schule“
Die Max-Kirmsse-Schule in Idstein wurde im Rahmen eines Energiespar-Contracting zur Energieeinsparung und CO2-Reduzierung mit einem Blockheizkraftwerk (BHKW) ausgestattet. Betreiberin
des ersten BHKW-Moduls in Idstein ist der Landeswohlfahrtsverband Hessen. Die
Lieferantin Fa. GLIZIE GmbH, Ingenieurbüro für Umwelttechnik, bleibt Eigentümerin
der BHKW-Anlage. Damit wird die Max-Kirmsse-Schule nicht mit den
Investitionskosten belastet. Die
dem Blockheizkraftwerk anzurechnenden Investitionskosten stehen jährlichen
Betriebskostenersparnissen gegenüber, womit die Anlage refinanziert wird. Auf
diese Weise decken sich ökologische Aspekte auch mit ökonomischen Überlegungen. Der
erdgasbetriebene Ottomotor des BHKW treibt einen Generator zur Stromerzeugung
an. Der Generator wird parallel zum Netz des örtlichen Stromversorgers
betrieben. Die
elektrische Leistung des Generators beträgt ca. 15 kW und deckt damit etwa 70 %
des Jahresstrombedarfs. Die
bei der Stromerzeugung entstehende Wärme wird über Wärmetauscher in das
Heizungsnetz eingespeist und damit nutzbar gemacht. Die
über die thermische Gesamtleistung des Aggregates von ca. 35 kW hinaus benötigte
Wärmeleistung wird durch zwei sogenannte Spitzenkessel erbracht. Mit
dem Blockheizkraftwerk werden ca. 94 % der eingesetzten Brennstoffenergie in
Nutzenergie (Strom und Wärme) umgewandelt, während beim konventionellen Großkraftwerk
nur etwa 33 % der eingesetzten Brennstoffenergie den Endverbraucher erreicht. Durch
diese rationelle Energieverwendung werden jährlich ca. 250.000 kWh Primärenergie
eingespart, bei einer gleichzeitigen Verringerung der CO2-Emissionen um ca. 100
Tonnen (Gesamtbilanz incl. Kraftwerkspark), was etwa dem CO2-Ausstoß von 25 PKW
entspricht. Diese
enorme CO2-Reduzierung ergibt sich unter anderem dadurch, dass bei der
Stromerzeugung im überwiegend kohlebefeuerten Kraftwerkspark der Bundesrepublik
etwa die fünffache CO2-Menge je kWh Strom freigesetzt wird, als bei der
Erzeugung im erdgasbefeuerten Blockheizkraftwerk. Die
von den Großkraftwerken der Bundesrepublik über die Kühltürme nutzlos
abgegebene Wärme (ca. 60 % der für die Stromerzeugung eingesetzten
Brennstoffenergie) übersteigt den für die gesamte Bundesrepublik benötigten
Raumwärmebedarf. Hier
wird das enorme Energiesparpotential deutlich, das durch eine dezentrale
Stromerzeugung erschlossen werden könnte. Die kombinierte Nutzung von Wärme und Strom stellt daher eine der wichtigsten, bereits jetzt verfügbaren Technologien zur Energieeinsparung und Verringerung der CO2-Emissionen dar.
GLIZIE GmbH, Ihr Partner fürs BHKW
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