BHKW im Einfamilienhaus
Üblicherweise werden BHKW aus ökonomischen Gründen in größeren Gebäuden
zusammen mit einem
Heizkessel eingesetzt, das BHKW erreicht dann lange Laufzeiten, die
Investitionskosten je produzierter kWh elektrischer Energie reduzieren sich
damit.
Der monovalente BHKW-Betrieb (ohne Heizkessel) ist gegenüber der Wärmeerzeugung im
konventionellen Heizkessel trotz der Stromerzeugung nicht wirtschaftlich.
Findet jedoch ein Vergleich zwischen monovalenter BHKW-Anlage und
andererseits Brennwertkessel mit thermischer Solaranlage statt (oft in
Einfamilienhäusern eingesetzt), stellt das BHKW bereits eine sehr interessante
Variante dar, und dies bei deutlich größeren CO2-Einsparungen für die
Umwelt.
Das monovalente BHKW ist also durchaus eine Variante für den umweltbewussten
Immobilienbesitzer.

BHKW im Einfamilienhaus, Münzenberg

Heizkraftanlage mit Pufferspeicher und WWB,
Betrieb monovalent ohne Heizkessel

Hydraulikschema BHKW mit Pufferspeicher und WWB, Betrieb monovalent ohne Heizkessel

Aus Wirtschaftlichkeitsuntersuchung Einfamilienhaus
Wohnfl. 190 m², 5 Personen-Haushalt, Bauj. 1999
BHKW mit 5,3 kW el. Leistung