BHKW im Wohn- und Geschäftshaus
In Bürogebäuden ist die BHKW-Sommerauslastung aufgrund des relativ geringen
Warmwasserbedarfes oft nur zu erreichen, indem die Module sehr klein
dimensioniert werden.
Dies verhält sich anders, wenn zur Kältererzeugung statt der sonst
üblichen elektrisch betriebenen Kompressionskältemaschinen thermisch
betriebene Absorptionskältemaschinen
eingesetzt werden.
Bei diesem Verfahren, der sog. Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung (KWKK), wird
nicht nur kein Strom für die Kälteerzeugung verbraucht, es wird im BHKW auch
noch zusätzlich Strom für andere Anwendungsbereiche preiswert in Eigenregie
erzeugt, der Einsparungseffekt ist somit ein doppelter.
Voraussetzung für eine solche Lösung ist die Zentralisierung der Kälteversorgung.
Anstelle einer Vielzahl dezentraler Kälteanlagen kann eine zentrale
Absorptionskältemaschine treten, von der ausgehend die Kälte mittels eines Kälteträgers
zu den einzelnen Verbrauchsgeräten verteilt wird.


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Wohn- und Bürohaus in Schweinfurt
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| BHKW
Vollbenutzungsstunden |
2 Module, je 15 kW_el
6000 |
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Spitzenkessel
Wärmebedarf |
1 Kessel, 400 kW
800 MWh/a |
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Absorptionskälte
Wärmebedarf Absorber |
80 kW, 200 MWh/a
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2 BHKW-Module, Daten gesamt:
 | elektrische Leistung 30 kW |
 | thermische Leistung 70 kW |
 | Brennstoffleistung
106 kW |
 | Gesamtwirkungsgrad 90 % |
 | Stromproduktion ca. 150000 kWh/a |
 | CO2-Einsparung
120 Tonnen/a |
 | Brennstoff
Erdgas |
2 Absorptionskältemaschinen, Daten gesamt:
 | TYP/Fabrikat
WFC10/York |
 | Wärmebedarf Absorber 80 kW, 200 MWh/a |
 | Kühlleistung
50 kW |
 | CO2-Einsparung
40 Tonnen/a |
1 Pufferspeicher Heizungswasser
 | Inhalt
1000 Liter |
1 Heizkessel, modulierend
 | Brennstoffleistung ca.
400 kW |
 | Brennstoff
Erdgas |

Vollwartungsvertrag
 | Erstvertragslaufzeit 10 Jahre |
 | 2007 Folgevertrag über weitere 5 Jahre |
GLIZIE GmbH, Ihr Partner
fürs
BHKW |